Gestern Morgen, sehr früh, kreuzte ich mit meinem Blick nur flüchtig jemanden aus dieser Gegend, der aus der und der Kleinstadt kommt. Gewöhnlich grüßte er mich fröhlich, doch gestern nicht: Er öffnete und schloss hastig die Motorhaube seines Wagens, bereit, mit brummendem Motor in Richtung Stadt zu fahren. Ich setzte meinen Weg etwas verwundert fort, doch dann dachte ich nicht weiter darüber nach – bis kurz darauf eine andere aus dieser Gegend, die aus Norditalien stammt und eine Freundin bei sich zu Gast hat, in die allzu warmen (unnatürlich warmen, das muss ich betonen) Gewässer dieser Tage sprang.
Ich kehrte nach Hause zurück, langsam, als trüge ich eine Last, und begann auf einer bestimmten Website zu suchen, auf der die vielen, allzu vielen Todesfälle durch plötzlichen Herzstillstand (die neue, rätselhafte Krankheit, deren Ursache niemand sehen will), durch rasenden Krebs oder Autounfälle aufgelistet werden – letztere erneut verursacht durch einen plötzlichen Zusammenbruch am Steuer. Und ich glaube, den Grund dafür entdeckt zu haben, warum der Bekannte so niedergeschlagen in seine trauernde Kleinstadt zurückkehrte, wo erst gestern die Beerdigung einer 23-Jährigen stattfand. Ja, dachte ich mir, es ist schon lange her, dass ich nicht mehr von diesem täglich stattfindenden Gemetzel sprach, das von den Medien verschwiegen wird – alle erzählen uns von Ranucci, Lavitola und Konsorten, die uns (worum es uns auch nicht im Geringsten kümmert) ihre eigenen Bomben zünden, um sich zu Opfern der Welt zu stilisieren …
Jeder Tag, den der Herr mir auf dieser Erde schenkt – nunmehr in den Klauen Satans und seiner grässlichen Lügen gefangen, in der Gewalt so vieler kleiner Teufel –, zählt unzählige Tote, meist junge, manchmal noch sehr junge Menschen. Und wehe, man sagt die Wahrheit! Dann wird alles auf das grausame Schicksal geschoben, vielleicht gar auf den Herrn, der damit nichts zu tun hat! Wenn Männer und Frauen, Junge und ganz Junge dem Willen der Hoffnung (ohne Hoffnung) gefolgt sind – und nicht dem Gottes, der uns gesund und stark erschaffen hat –, die dazu aufforderte, über die Bescheidenheit der Psychopandemie zu schweigen, weil man die Impfwilligen (die dem Tod Geweihten) bis ins Mark erschrecken musste, die nach dem Piksen womöglich auch noch diejenigen töten könnten, die sich – wie ich – nicht mit dem Impfstoff impfen ließen, der angeblich Stücke toter Kinder enthält.
Wer erinnert sich noch an die Beleidigungen, die Entbehrungen, die Auswüchse von Journalisten, Politikern, Schauspielern, Sängern? Doch was macht das schon aus! Ich wollte nur dem Herrn gefallen, der mich vor dem Impfstoff gewarnt hatte. Vergeblich habe ich geschrieben, gesprochen, geschrien. Und jetzt? Jetzt muss ich ohnmächtig mitansehen, wie die lügnerische Stille mit dem lateinischen Kauderwelsch Contis die schwersten Schuldverstrickungen der – so sagt man – damaligen Regierenden zudeckt: die nutzlosen Masken, die Rollpulte, die Inszenierungen der Lockdowns, das Plexiglas an den Stränden, das genetische Serum, das – und die Hölle selbst, die «Höllentore», wie es offen heißt – dazu erdacht wurde, um die Bevölkerung zu dezimieren…
Und es gibt nichts zu machen: eine gehässige Stille legt sich über alles, und das «Ach, das ist doch nicht das Wichtigste» herrscht, wenn man auf jene Jahre zurückkommt, die die Welt und das tägliche Leben verändert haben. Ja, denn im «Teile und herrsche» zwischen Geimpften und Ungeimpften, gewürzt mit weiteren köstlichen Leckerbissen, die bereits serviert und verehrt wurden (das Verschwinden der Glocken und Kniebänke), wo der Katholizismus in eine NGO verwandelt wurde, in einer fleischlichen Welt, ganz auf das Hier und Jetzt fixiert, die mit Argwohn (ja, wirklich mit Argwohn, sogar mit angeleinten Hunden) auf die Betenden blickt, da wurde Gottes Schöpfung durch den «Wizzi Wazzo» Luzifers ersetzt. Und wenn Widersprüche auftauchen – und wie viele, wie viele, wie viele! –, dann senkt sich das Schweigen wie ein Fallbeil herab, und weiter geht es, unerbittlich unter dem tödlichen Regenbogen. Ich weine, ich bete. Einsam.