Eine Kirche ohne Gott
Eine Frage liegt mir schwer auf dem Herzen, und es ist eine schwierige Frage: «Werden wir zu einer Kirche ohne Gott?»
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Eine Frage liegt mir schwer auf dem Herzen, und es ist eine schwierige Frage: «Werden wir zu einer Kirche ohne Gott?»
Der Himmel öffnet sich der Menschheit im Triumph der Gottesmutter. Die Aufnahme in den Himmel feiert nicht nur die einzigartige Herrlichkeit der Gottesmutter: Sie offenbart der Kirche das Schicksal, zu dem Gott den ganzen Menschen beruft.
Erzbischof Gustavo García-Siller gab bekannt, dass Pater John Mary Foster des Schismas für schuldig befunden, mit latae sententiae-Exkommunikation belegt und aus dem Klerikerstand entlassen wurde, während er Katholiken untersagte, die Messen in der Mission der Göttlichen Barmherzigkeit zu besuchen.
Bischof Robert Mutsaerts, niederländischer Weihbischof im Bistum ’s-Hertogenbosch, hat sich durch pointierte Interventionen einen Namen gemacht, die kaum günstig für die von «Franziskus» und später «Leo» eingeschlagene «synodale» Richtung sind. In den Jahren 2012 verließ er die synodale Versammlung mit den Worten: «Gott ist außerhalb dieses verwerflichen synodalen Prozesses.» 2026 trat er mit einem dichten, tief durchdachten Text an «Papst» Leo heran – und genau hier liegt der Knackpunkt: Wer den Antipapst Leo als wahren Papst anerkennt und ihn zugleich kritisiert, stärkt ihn letztlich. Bischof Mutsaerts – noch ein wenig mehr Anstrengung, bitte!
Vor hundert Jahren waren die meisten Jesuiten rechtgläubig. Doch einige begannen, den alten Glauben zu verdrehen.
Liebe Freunde und Feinde von Stilum Curiae, Benedetta De Vito, die wir von Herzen danken, schenkt euch diese Aussprache; nicht die der Verzweiflung – die niemals –, wohl aber die der Entmutigung und Traurigkeit, ja, das bittere tägliche Brot dessen, der die Augen offen hält für die Welt und für das, was sich dahinter verbirgt. Nur Mut, liebe Benedetta, du weißt, dass du nicht allein bist. Es ist nicht unser Kampf, sondern der Seine. Gute Lektüre und Meditation. Marco Tosatti
Eine starke Stimme, die zum Nachdenken anregt und zum Denken bringt
Bischof Marian Eleganti: »Ich glaube, dass die letzten Päpste an Autorität und geistlichem Kapital eingebüßt haben. Ihre Persönlichkeiten stehen im Mittelpunkt.«
Redaktioneller Hinweis: Das folgende Gastkommentar stammt von Bischof Marian Eleganti, dem ehemaligen Weihbischof der Diözese Chur und ehemaligen Abt der St. Otmarsberg-Abtei. Er wurde auf »Per Mariam« auf ausdrücklichen Wunsch von Bp. Eleganti veröffentlicht.